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Die beiden Phasen des Heiligtums: Roter Tempel und Stufentempel

Der stufenförmige Altar aus der Kupferzeit mit einer 42 Meter langen Rampe umschließt ein kleineres, verputztes und rot bemaltes Heiligtum, das heute nicht besichtigt werden kann.

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Die beiden Phasen des Heiligtums: Roter Tempel und Stufentempel

Das Hauptmonument der Anlage, der Stufentempel, besteht aus einem Altar mit rechteckigem Grundriss von 37 × 30 Metern, mit einer erhaltenen Höhe von etwa 10 Metern, errichtet aus grob behauenen großen Kalksteinquadern. Der Zugang zur Spitze erfolgt über eine 42 Meter lange Rampe. Das Monument wurde zu Beginn der Kupferzeit (3500–2900 v. Chr.) errichtet. Nach den Rekonstruktionshypothesen dürfte sich auf der Spitze der Plattform ein rechteckiger Raum erhoben haben, der von einem Satteldach bedeckt war.

Das heute sichtbare Monument wurde unter Einbeziehung eines früheren Heiligtums gleicher Form, jedoch kleinerer Abmessungen, errichtet.

Die in den 1980er Jahren unter der Leitung von Santo Tiné durchgeführten archäologischen Forschungen ermöglichten die Entdeckung der Überreste eines älteren Altars innerhalb der Struktur des Stufentempels, der mit rot bemaltem Putz veredelt war und deshalb als Roter Tempel bezeichnet wird.

Dieser Bereich ist derzeit aus Gründen des Schutzes, der Erhaltung und der Sicherheit nicht zugänglich.

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Was beobachtest du?

Vor dir erhebt sich das Hauptmonument der Anlage, der Stufentempel: ein großer Altar mit rechteckigem Grundriss, errichtet aus massiven Kalksteinblöcken. Die Monumentalität des Bauwerks und die lange Rampe, die zur Spitze hinaufführt, machen den erheblichen kollektiven Aufwand deutlich, der für seine Errichtung notwendig war.

Folgt man mit dem Blick der Rampe, kann man sich den zeremoniellen Weg vorstellen, der zur oberen Terrasse führte, wo sich vermutlich ein überdachter Saal befand. Im Inneren der Struktur, von außen nicht sichtbar, ist ein älteres Heiligtum integriert, der sogenannte Rote Tempel, den Archäologen anhand der Spuren von bemaltem Putz identifizieren konnten.

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